{"id":3309,"date":"2026-03-13T11:48:04","date_gmt":"2026-03-13T11:48:04","guid":{"rendered":"https:\/\/prospertura.de\/?p=3309"},"modified":"2026-04-12T07:47:15","modified_gmt":"2026-04-12T07:47:15","slug":"renaturierung-undercover-wie-biber-bombardierungen-mensch-und-natur-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prospertura.de\/?p=3309","title":{"rendered":"Renaturierung undercover. Wie Biber-Bombardierungen Mensch und Natur sch\u00fctzen."},"content":{"rendered":"\n<p>An Olivier Rubbers zieht die Stra\u00dfe vorbei, w\u00e4hrend er ersch\u00f6pft am Steuer sitzt. Die Fahrt nach Bayern war lang gewesen. \u00dcbernachtet hatte er nur im Auto. Doch bis zu seinem Ziel ist es nun nicht mehr weit.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sein Plan war aufgegangen. Seine gef\u00e4lschten Papiere waren nicht hinterfragt worden. V\u00f6llig problemlos hatte er seine Fracht einladen und mitnehmen k\u00f6nnen. Selbst der Grenz\u00fcbertritt verlief reibungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Fluss. Hinten im Auto ist es unruhig. Auch f\u00fcr die Biber war es eine lange Fahrt in ihre neue Heimat. Sie w\u00fcrden die ersten ihrer Art seit 150 Jahren in Belgien sein. Olivier hatte sie zur\u00fcckgeholt. Und er war fest entschlossen: Es w\u00fcrden noch mehr werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Olivier Rubbers und das &#8222;beaver bombing&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p>1998 steht es schon lange mehr als schlecht um die Biber in Belgien. Seit etwa 150 Jahren gelten sie in dem Land als ausgestorben. \u00dcber Jahrhunderte hinweg wurden sie systematisch wegen ihres Pelzes, ihres Fleisches und eines Dr\u00fcsensekrets gejagt. Gleichzeitig wurde ihr Lebensraum immer weiter zerst\u00f6rt: Landschaften wurden trockengelegt, Fl\u00fcsse begradigt, St\u00e4dte breiteten sich aus, die Landwirtschaft beanspruchte R\u00e4ume f\u00fcr sich. F\u00fcr den Biber blieb kein Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Tatsache, die den damals 29-j\u00e4hrigen Olivier Rubbers bisher nicht weiter besch\u00e4ftigt hat. Bis er die Farm seines Freundes Achille besucht. Sie hei\u00dft \u201eFerme des castors\u201c, zu deutsch: Farm der Biber. Ein Name, der Olivier stutzig werden l\u00e4sst. Warum nimmt sein Freund keinen Namen einer einheimischen Tierart? Achille erkl\u00e4rt ihm, dass er genau das getan hatte. \u00dcber Millionen von Jahren geh\u00f6rte der Biber zu den heimischen Tierarten. In ganz Europa. Doch wo waren die Biber hin?<\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter liest Olivier einen Artikel in einem Natur-Magazin. Er erf\u00e4hrt, dass es Biber \u00fcberall in Europa gegeben hatte, auch in Belgien. Erst die Jagd durch den Menschen hat ihn immer weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und in vielen L\u00e4ndern v\u00f6llig ausgerottet. Olivier ist ersch\u00fcttert. Und eine fixe Idee entsteht in seinem Kopf: Wieso die Biber nicht einfach zur\u00fcck nach Belgien holen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die R\u00fcckkehr der ersten Biber<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Plan, den Olivier Rubbers 1998 schmiedet, ist einfach. Wenn der Biber \u00fcber einen so langen Zeitraum in Belgien heimisch war, ist er an die Lebensbedingungen dort angepasst. Es fehlt aktuell einfach an den Bibern. Also m\u00fcssen sie wieder angesiedelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Er beginnt zu recherchieren, liest sich in die belgische Gesetzgebung ein und spricht Ministerien an. Zus\u00e4tzlich tritt er mit Menschen in Kontakt, die sich ebenfalls f\u00fcr Biber einsetzen \u2013 und von denen er Biber f\u00fcr Belgien erhalten k\u00f6nnte. Doch die Wiederansiedelung stockt, bevor sie beginnt.<br>Olivier erh\u00e4lt von den Beh\u00f6rden keine Genehmigungen. Zust\u00e4ndigkeiten bleiben unklar, die Beh\u00f6rden unt\u00e4tig. Es ist frustrierend f\u00fcr Olivier. Bis er eines Tages einen Anruf vom Wildbiologen Gerhard Schwab aus Bayern erh\u00e4lt: wie es auss\u00e4he mit den Genehmigungen, denn er h\u00e4tte nun Biber f\u00fcr Olivier.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz entschlossen leiht sich der Belgier das Auto seines Vaters, f\u00e4hrt nach Deutschland, l\u00e4dt die Biber ein, macht sich auf den Heimweg und setzt die Tiere in belgische Gew\u00e4sser aus. Alles ohne offizielle Genehmigung. Olivier Rubbers: \u201eIch hatte alle Genehmigungen, die ich brauchte. Das waren, meiner Meinung nach, gar keine Genehmigungen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vorgehen, das hohe Risiken mit sich bringen kann. Es drohen nicht nur rechtliche Konsequenzen f\u00fcr Olivier, sondern auch politische Konflikte und das Scheitern des Projekts. Was, wenn die Biber mehr Schaden als Nutzen bringen? Illegale Wiederansiedlungen bedeuten nicht professionellen Naturschutz. Sie k\u00f6nnen genetische Probleme ausl\u00f6sen, Gleichgewichte durcheinanderbringen oder bestehende Schutzstrategien unterlaufen. Alles Gr\u00fcnde, wegen denen Genehmigungsverfahren komplex sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Olivier jedoch hat Gl\u00fcck: Die Wiederansiedlung der Biber in Belgien gelingt. In 2 Jahren transportiert er \u00fcber 100 Biber von Deutschland nach Belgien. Das Projekt wird zum Erfolg. Die Biber beginnen die Natur zu ver\u00e4ndern und starten auf ganz nat\u00fcrliche Weise einen Renaturierungs-Prozess, von dem unz\u00e4hlige weitere Tierarten profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beaver bombing &#8211; vom Untergrund-Netzwerk zum Erfolgskonzept<\/h2>\n\n\n\n<p>Was Olivier Rubbers 1998 beginnt, wird zum Vorbild weltweiter Aktionen von Tier- und Umweltsch\u00fctzern. Das unrechtm\u00e4\u00dfige, geheime Aussetzen von Bibern in der Natur hat sich als das sogenannte beaver bombing (Biber Bombardierung) in der Szene etabliert. Der Begriff steht dabei nicht nur f\u00fcr die illegale, moderne Besiedelung mit Bibern, sondern auch f\u00fcr eine offizielle Aktion von 1948 in den USA \u2013 bei denen Biber mit Fallschirmen aus Flugzeugen geworfen wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beaver Black Ops<\/h3>\n\n\n\n<p>Als sich die Menschen durch den entstehenden Wohlstand nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA weiter ausbreiteten, wurden ihnen die Biber in McCall in Idaho pl\u00f6tzlich zum \u00c4rgernis. Kurzerhand entwickelte sich die Idee, die Biber weiter in die Wildnis hinein auszusiedeln. Das Chamberlain-Becken wurde zum erkl\u00e4rten Ziel. Doch dieses war schwer zu erreichen. Die L\u00f6sung: 76 Biber wurden in Holzkisten an Fallschirme geh\u00e4ngt und aus einem Flugzeug abgeworfen. Durch einen speziellen Mechanismus \u00f6ffneten sich die Kisten bei der Landung und die Biber konnten damit beginnen, ihr neues Zuhause zu gestalten. Nur ein Tier starb bei der Aktion. Es befreite sich noch im Flug aus seiner Kiste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Modernes beaver bombing<\/h3>\n\n\n\n<p>Die modernen Biber Bombardierungen, die 1998 durch Olivier Rubbers begannen \u2013 damals allerdings noch nicht so genannt wurden \u2013 sind im Vergleich zur Aktion von Idaho beh\u00f6rdlich nicht unterst\u00fctzt und in der Regel illegal. Durchgef\u00fchrt wird es von Untergrundorganisationen, die sich f\u00fcr Umwelt- und Artenschutz sowie Renaturierung einsetzen. Denn das Prinzip von 1948, das gilt auch heute: Biber werden in Landschaften ausgesetzt, in denen sie fr\u00fcher heimisch waren. Und dort starten sie ihre Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Biber als Landschafts-Architekt<\/h2>\n\n\n\n<p>Biber gelten als Schl\u00fcsselart. Als eine Tierart, die \u00fcberproportional wichtig f\u00fcr \u00f6kologische Struktur und Stabilit\u00e4t ist. Sie sind wahre Landschafts-Ingenieure. Durch ihre nat\u00fcrliche Lebensweise, insbesondere durch den Bau von D\u00e4mmen, schaffen sie Feuchtgebiete, sorgen f\u00fcr \u00dcberschwemmungsschutz und gestalten f\u00fcr viele weitere Tierarten neue Lebensr\u00e4ume. Gerade Insekten, V\u00f6gel, Fische, aber auch bestimmte Pflanzenarten profitieren von den Landschaftsarbeiten der Biber. Dies erh\u00f6ht auf nat\u00fcrliche Weise die Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sind Biber wirklich so gut f\u00fcr die Umwelt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Doch immer wieder sorgen Biber auch f\u00fcr \u00c4rger. Besonders bei Landwirten und in der Forstwirtschaft k\u00f6nnen Stauungen durch Biberd\u00e4mme, Untergrabungen von Fl\u00e4chen und das F\u00e4llen von B\u00e4umen durch die Nagetiere hohe Verluste bedeuten. Aufgrund dessen kommt es auch heute noch zu Zerst\u00f6rungen von Biberbauten oder zu illegalen Absch\u00fcssen der gesch\u00fctzten Tierart durch den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>In anderen Teilen der Welt werden Biber zum Beschleuniger des Klimawandels. Aufgrund der steigenden Temperaturen weltweit, breiten sich die Tiere in hohen n\u00f6rdlichen Gebieten, wie beispielsweise in Alaska, immer weiter aus und krempeln die Natur geh\u00f6rig um. Durch ihre Dammbauten schaffen sie neue Seenlandschaften, die das Auftauen des Permafrostes beschleunigen und damit den Klimawandel ankurbeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prospertura ordnet ein: Renaturierung als Erfolgskriterium<\/h2>\n\n\n\n<p>Was durch beaver bombing passiert, das l\u00e4sst sich in unsere Prospertura-Erfolgsprinzipien unter Renaturierung einordnen. Ehemals durch den Menschen angepasste Landschaften werden durch die Biber wieder in einen nat\u00fcrlichen Zustand versetzt. Ihre D\u00e4mme stauen das Wasser, halten es an Ort und Stelle, wodurch Feuchtgebiete entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiedervern\u00e4ssung, die hier durch das Eingreifen der Biber passiert, geh\u00f6rt zu den essenziellen Ma\u00dfnahmen im Naturschutz. Sie f\u00f6rdert Biodiversit\u00e4t, senkt Treibhausgasemissionen, unterst\u00fctzt die R\u00fcckkehr typischer Moorflora und -fauna und reguliert sowohl D\u00fcrre als auch Hochwasser.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Renaturierung &#8211; vom Biber zum Menschen. Abschlussgedanken.<\/h2>\n\n\n\n<p>Biber in ihre fr\u00fcheren Heimatgebiete zur\u00fcckzubringen und damit die Landschaft zu renaturieren, liest sich wie eine kuriose Erfolgsgeschichte. An vielen Orten hat sie genauso funktioniert. Nicht nur Olivier Rubbers hat dieses Prinzip genutzt. Auch in Devon in England ist beaver bombing belegt. In Deutschland und Tschechien gibt es Verdachtsf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch rechtswidrige Eingriffe in Natur und Strukturen bringen immer Risiken mit sich. Laufende Sicherungsma\u00dfnahmen k\u00f6nnen unterwandert werden, unvorhergesehene Auswirkungen auf die Natur auftreten. Teilweise drohen pers\u00f6nliche Konsequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist sicher: Renaturierung ist ein Erfolgsprinzip f\u00fcr den Schutz von \u00d6kosystemen. Weltweit organisieren sich Menschen \u2013 ob privat, ehrenamtlich oder beruflich \u2013 um besch\u00e4digte Strukturen wieder funktionsf\u00e4hig zu machen. Sie sind nicht laut, aber dauerhaft wirksam.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das nicht nur f\u00fcr die Natur. Auch Menschen gewinnen durch Renaturierung: sie sch\u00fctzt vor D\u00fcrre genauso wie vor Hochwasser, sorgt f\u00fcr lokale K\u00fchlung, stabilisiert die Landwirtschaft und steigert Lebens- und Wohnqualit\u00e4t. Damit ist Renaturierung auch wirtschaftlich gesehen wichtig. Vor allem, weil \u2013 einmal passiert \u2013 sie sich selbst erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Natur muss nicht gestaltet werden. Sie muss arbeiten d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull has-palette-color-3-background-color has-background is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:6vw;padding-right:6vw;padding-bottom:6vw;padding-left:6vw\">\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-36fd9ea3 wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"padding-right:0;padding-left:0\">\n<h6 class=\"wp-block-heading has-palette-color-8-color has-text-color\" id=\"ecosystem\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.156), 16px);\">Historie<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:4vw;font-style:normal;font-weight:700;letter-spacing:0px;line-height:0.9;text-decoration:none;text-transform:none\">Eine kurze Geschichte des Bibers in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.234), 17px);\">Dass der Biber in den 1990er-Jahren in Belgien schon lange als ausgestorben gilt, ist damals keine europ\u00e4ische Seltenheit. Auch in Italien, Spanien und Portugal gab es bereits seit dem Mittelalter keine Best\u00e4nde mehr. In \u00d6sterreich und der Schweiz hatte gerade erst die Wiederansiedelung begonnen. Nicht besser sah es in Gro\u00dfbritannien aus: dort hatte es seit beinahe 500 Jahren keine Biber mehr gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-c992a304728a9e9b54d3e01d612dcaf8\">Dabei waren Biber \u00fcber viele Millionen Jahre in Europa und Asien weit verbreitet. Die \u00e4ltesten Nachweise des eurasischen Bibers in Europa sind etwa 15 Millionen Jahre alt. Bis ins Mittelalter hinein geh\u00f6rten sie zum gewohnten Landschaftsbild. Doch je weiter sich der Mensch ausbreitete und je mehr Menschen es gab, desto schlechter sah es f\u00fcr den Biber aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-54fd5e68be11c281f8edfad9b0173b34\">Bis in die erste H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts hinein rottete der Mensch ihn durch systematische Jagden gro\u00dffl\u00e4chig aus. Grund waren Zerst\u00f6rungen der Tiere an W\u00e4ldern und in der Landwirtschaft. Aber auch als Jagdbeute waren Biber beliebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-6389234e7bfaed2f3ac7310182895e06\">Besonders begehrt waren sein warmer Pelz und sein Fleisch. Letzteres erlebte einen wahren Boom, als auf dem Konstanzer Konzil (1414 \u2013 1418) festgelegt wurde, dass alles, was im Wasser lebt, zur Fastenzeit gegessen werden d\u00fcrfe. Damit galten Biber als \u201eFisch\u201c und ihr Fleisch landete nun h\u00e4ufig in den Kocht\u00f6pfen der mittelalterlichen und fr\u00fchneuzeitlichen Menschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer wp-container-content-42577013\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide is-vertical is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-7946b6b8 wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0\">\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-c24efe4f wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:69%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"512\" height=\"406\" src=\"https:\/\/prospertura.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/512px-The_Beaver_Beavers_and_their_habitations.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-3318\" style=\"width:679px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/prospertura.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/512px-The_Beaver_Beavers_and_their_habitations.webp 512w, https:\/\/prospertura.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/512px-The_Beaver_Beavers_and_their_habitations-300x238.webp 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33%\">\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.234), 17px);\">Doch auch ein Sekret aus den Analdr\u00fcsen des Bibers \u2013 das sogenannte Bibergeil \u2013 war eine beliebte Beute. Dieses Sekret, welches der Biber eigentlich zur Markierung seines Revieres nutzt, enth\u00e4lt Salicyls\u00e4ure, die in vielen modernen Schmerzmitteln zum Einsatz kommt. In der Fr\u00fchen Neuzeit wurde das Bibersekret zur Behandlung von Kopfschmerzen, Verdauungsst\u00f6rungen und allgemeinen Schmerzen eingesetzt. Doch auch in der Parf\u00fcmherstellung und als Lebensmittelaroma war (und ist es teilweise bis heute) beliebt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An Olivier Rubbers zieht die Stra\u00dfe vorbei, w\u00e4hrend er ersch\u00f6pft am Steuer sitzt. Die Fahrt nach Bayern war lang gewesen. \u00dcbernachtet hatte er nur im Auto. Doch bis zu seinem Ziel ist es nun nicht mehr weit.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3310,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-3309","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-renaturierung"],"blocksy_meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3309"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3309\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3506,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3309\/revisions\/3506"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/prospertura.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}